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2016

Trainingsrennen beim Stunden - Paar - Cross in Lehnin 12/2016

Ein Training unter verschärften Bedingungen fand am 4. Advent am Ufer des Gohlitzsee 's statt. Die Radkämpfer hatten eine kleine feine Gesellschaft zum Stunden - Paar - Cross eingeladen. Dabei bildeten 2 Starter ein Team, wobei abwechselnd auf die Runde gegangen wurde. Auf den vom Streckenplaner Thomas Waldeck gebastelten abwechslungsreichen, fordernden und somit aber auch kurzweiligen Parcours, gingen Neu-Radkämpfer Rene' und Kay als Duo. Der Vize (Moped) Thomas bildete den Support und für die persönliche akkustische Unterstützung. Dieses Format des Trainings sorgte neben dem Spass auch für ein klein wenig Ehrgeiz, so dass sich auf der Strecke nichts geschenkt wurde und ordentlich Laktat in die Beine schoss. Wir durften uns nach den 13 Runden über einen kleinen Weihnachtsmann, über eine verdammt gute Suppe sowie wärmenden Glühwein freuen. Kurz vor Weihnachten nochmal eine sehr feine Veranstaltung. Und es ist zu erwarten, dass in diesem Wald nicht das letzte Mal Crosser gespielt haben.

Paarzeitfahren Barnewitz am 04.09.2016 (5. Lauf des Klostercup's)

Der BSC Süd 05 veranstaltete am gestrigen Sonntag das Paarzeitfahren in Barnewitz und somit den 5. und letzten Lauf des Klostercup's.

Die 25 km lange Strecke, welche uns bereits aus den vergangenen Jahren sehr gut bekannt ist, nahmen diesmal 7 Paare des RSC unter die Räder. Das Fahrerlager war dementsprechend voll besetzt und an Support durch Kind und Kegel fehlte es auch nicht. Das Wetter war traditionell eher durchwachsen und aufgrund der nassen Fahrbahn war eine noch aufmerksamere Fahrweise gefragt. Das bekamen alle gut hin und erreichten sicher das stimmungsvolle Ziel.

Wir konnten mit Manuela und Sven mal wieder ein Mixed Paar stellen und Matze und Jan sammelten ebenfalls erste Rennerfahrungen auf dem anspruchsvollen Zeitfahrkurs (diesmal ohne Cuba Libre). Ronny und Steffen machten eine gute Figur an den Fotopoints und fuhren auf einen passablen 10. Platz in der AK.

Bei den Siegerehrungen der Altersklassen waren die RSC Farben dann auch wieder zahlreich vertreten. So konnten die Altmeister Reiner und Jörg auf einen 6. Platz, Tom und Lars auf einen 6. Platz und Thomas und Jörg auf einen 5. Platz in ihren jeweiligen AK's fahren. Mit dem Vorsatz ins Rennen gegangen, diesmal nicht für die spektakulärsten Bilder der Veranstaltung zu sorgen, sondern vom Podest von ein wenig höher zu winken, gingen Marcel und Kay ins Rennen. Mit dem 2. Platz in der AK und dem gleichzeitigen 3. Platz in der Gesamtwertung, klappte das ganz gut.

Die hervorragend durchgeführte Veranstaltung des BSC Süd 05 bildete somit den sportlichen Abschluss des Klostercup's. Gefeiert wird dann am 08.10.2016 bei der Abschlussfeier und der dortigen Auswertung der Cup Gesamtwertung.

Markgrafentour am 28.08.2016 (4. Lauf des Klostercup's)

Die Markgrafentour nutzten Thomas, Tom, Lars und Kay um sich nochmal Tempohärte für den letzten Lauf des Klostercup's in Barnewitz am kommenden Sonntag zu holen. Gleichzeitig war es eine gute Gelegenheit mal wieder aus dem Urlaubsmodus in den Rennmodus zu schalten.

Bei hohen Temperaturen wurden auf dem Truppenübungsplatz in Lehnin 2 Runden a 25 km gedreht und der Rest der Strecke neutralisiert locker gerollt. Das Teilnehmerfeld ließ vermuten, dass es schnell zur Sache geht. So war es dann auch und das Feld teilte sich schnell auf. Dabei konnten sich Thomas, Tom und Kay in der ersten Gruppe halten und Lars fuhr sein Rennen in der ebenfalls zügigen zweiten Gruppe. Die Sprintwertung schauten wir uns genüsslich vom Schluss der Führungsgruppe/Feld an.

Eine gut organisierte Tour kombiniert mit Renncharakter, welche durch den aktuellen Modus immer mehr an Attraktivität gewinnt.

RAD AM RING 2016 - 24h Rennen 4 er Team

Die "grüne Hölle" rief mal wieder zum 24 h Rennen im Rahmen von Rad am Ring und ein Team des RSC machte sich nach 2 jähriger Abstinenz auf den Weg, um den Asphalt der legendären Nordschleife unter die Räder zu nehmen. Im 4 er Team, welches aus Thomas, Marcel, Dan und Kay bestand, sollten ordentliche Rundenzeiten "geballert" werden. Auf der 26 km langen Strecke waren 580 hm zu bewältigen, wobei der erste Teil gefühlt nur Berg ab geht, dann ein 5 km langer Anstieg bis zur Hohen Acht folgt, dann ein einziges Auf und Ab um kurz vor der Grand Prix Strecke die Fahrer für 3 km in den Wind zu stellen. Also eine Runde die legendär ist und nicht umsonst die "grüne Hölle" heisst.

Lars und Sven bildeten mal wieder das Betreuerteam und Jan und Matze genossen den Ausflug bei einem gepflegten Glas Cuba Libre, sowie Ihre Runden auf der Schleife bei einer entspannten Tourenfahrt, welche am Sonntag neben dem eigentlichen Rennen möglich war.

Bei Kay wurde dann leider nichts aus dem "Nordschleifen ballern", stattdessen musste er wohl oder übel die Vorzüge der Schlafgelegenheiten des Wohnmobils nutzen. Lars griff kurzerhand mit ins Renngeschehen ein und entlastete so die übrigen drei 24 h Helden. Dass heisst der Plan mit jeweils einer Runde ging schon mal nicht auf, stattdessen mussten teilweise Doppelschichten geschoben werden. Die Rundenzeiten waren aber mehr als beachtlich und auch über die Nacht hinweg konnte ein Platz unter den ersten 20 in der AK gefestigt werden. Der Wettergott war diesmal auch gnädig und verschonte den Ring mit Regen. Im Morgengrauen und in den finalen Stunden wurden dann noch mal alle Kräfte mobilisiert, so dass am Ende 27 Runden, Platz 55 Gesamt und der 24. Platz in der AK 1 zu Buche stand. Ein super Ergebnis bei diesem Riesen Event.

Danke für die Unterstützung an das Betreuerteam. Eine Wiederkehr eines RSC-Teams zum Ring im Jahr 2017, kann als sehr wahrscheinlich angesehen werden.

Radkampftage Lehnin

Die Radkampftage in Lehnin - bestehend aus einem Zeitfahrtag und den Strassenrennen. Hervorragend und mit viel Herzblut von den Radkämpfern (Daumen hoch für Waldi und Co.) organisiert. Wir (Tom, Steffen und Kay) fuhren am Samstag beim Einzelzeitfahren und bei der Königsdisziplin, dem Mannschaftszeitfahren mit. Unterstützt wurden wir von Robert und Maik, welche auch ein wenig Rad fahren können.

Das Einzelzeitfahren über 6,8 km bildete quasi das Einrollen. Hier konnten wir die erforderlichen Muskeln schon mal wecken und waren am Ende in einem kleinen aber feinen und starken Teilnehmerfeld sehr zufrieden mit den gefahrenen Zeiten.

Dann folgte das Mannschaftszeitfahren über 26,35 km mit Start von der unglaublich großen Rampe, welche neben dem Panzer als Hauptpreis für den Gesamtsieger, als Symbol für diese Veranstaltung steht. Es hieß einen guten Rhythmus zu finden und die 5 zu fahrenden Wenden zügig und sicher zu nehmen. Das gelang ganz gut und in der AK 1 sprang ein respektabler 3. Platz heraus. Resümee für uns - das Mannschaftszeitfahren bei den Radkampftagen ist immer wieder ein Highlight im Rennkalender.

Kotzener Bergzeitfahren am 10.07.2016 (3. Lauf des Klostercup's)

Nach den tollen Ausfahrten in den Dolomiten wollten sich fünf RSC'ler auch einmal wieder in einem Zeitfahrwettbewerb messen. Und so standen die drei Hoffmanns, Tom und Thomas beim zweiten Kotzener Bergzeitfahren an der Startlinie. Die selektive und anspruchsvolle Strecke mit Geschwindigkeiten von 15 bis 75 Km/h war uns bereits aus dem Vorjahr bekannt.

Bei strahlendem Sonnenschein und mäßigen Winden insbesondere auf den ersten und letzten beiden Kilometern haben einige ihre Vorjahreszeiten pulverisiert. So verbesserten sich Reiner um fast zwei Minuten, Lars und Tom um zirka eine Minute. Wahnsinn!

Am Ende sprangen zwei Platzierungen auf dem Siegerpodest heraus. Kay und Lars belegten jeweils Platz 3 in ihrer AK. Reiner, Thomas und Tom freuten sich über ihre vierten Plätze bzw. den sechsten Platz in der AK.

Das Material hielt leider nicht immer mit den enormen Leistungen und Belastungen mit. Da besteht sogar noch Verbesserungspotential.

Herzlichen Dank an den Veranstalter BSC Süd 05 e.V. für diesen tollen Radsportsonntag.

RSC DOLOMITEN TOUR - Juni 2016

Die Alpen - ein Revier in dem wir uns Pudelwohl fühlen. Bergstraßen, Pässe, wunderschöne Aussischten sowie spektakuläre Auf - und Abfahrten. Und genau das fanden wir für eine Woche in den Dolomiten. Während der 5 Tage auf dem Rad, nahmen die 9 RSC Pedaleure alle sich bietenden Pässe rund um die Sella Gruppe in Angriff. Es hieß also Höhenmeter satt und die Photografen unter uns hatten eine schier unendliche Auswahl an Motiven. Mit den geschossenen Bildern könnten wir glatt mit jedem Pässebuch von Delius Klasing mithalten.

Klanghafte und legendäre Pässe/Aufstiege wie die Drei Zinnen, Passo Giau, Refugio di Gardeccia (Rosengarten), Passo Valparola, Passo Falzarego, Passo di Fedaia, Passo San Antonio, Kreuzbergpass, Passo San Pellegrino und nicht zu vergessen die wunderschöne Sella Ronda mit dem Passo Pordoi, Passo Sella, Grödner Joch und dem Passo di Campolongo wurden befahren.

Ein Rennradrevier sondersgleichen, das bestimmt nicht das letzte Mal von uns besucht wurde.

Freud und Leid beim Rundstreckenrennen "Alter Weber" am 05.06.2016 (2. Lauf des Klostercup's)

„Rund um den alten Weber“ gehört - trotz veränderter Streckenführung der Rundstreckenrennen - nun wahrlich nicht zu den Lieblingsrennen im Radsportkalender des RSC.

Unter den ca. 50 Teilnehmern am Rundstreckenrennen 1 waren Kay, Lars, Tom und Thomas bei strahlendem Sonnenschein und entsprechender Hitze am Start. Alle waren gespannt, ob sie ihre Motoren innerhalb nur einer Woche vom Everesting auf kurze und intensive Belastungen umschalten konnten. Das Hauptfeld blieb insbesondere aufgrund der langen Geraden dicht zusammen. Lars attackierte in der fünften von insgesamt acht Runden. Er fand leider keine Begleiter und blieb immer in Sichtweite des Hauptfeldes. Schließlich wurde er wieder vom Hauptfeld geschluckt. Er hatte zwar nicht die Absicht, sich die Asphaltqualität aus nächster Nähe zu betrachten. Durch einen unfreiwilligen Kontakt mit einem Mitfahrer tat er es dennoch. Dabei zog er sich großflächige Hautabschürfungen zu. Auch das Oberrohr seines Boliden ging dabei zu Bruch.

Alle RSC`ler wünschen gute Genesung!

Kay konnte die im Vorfeld geplante Renntaktik umsetzen und hatte sich dank aufmerksamer Fahrweise in der Schlussphase des Rennens in einer knapp 10 Mann starken Spitzengruppe festgesetzt. Er beendete das Rennen auf dem beachtlichen Gesamtplatz 6 (Platz 3 AK 2). Thomas und Tom belegten die Plätze 12 und 13 in der AK 3.  

Im Anschluss ging Reiner im Rundstreckenrennen 2 an den Start. Er fand eine kleine Gruppe hinter dem Hauptfeld, fuhr ein beherztes Rennen und beendete dieses auf Platz 6 der AK 5.

Ein Podiumsplatz auf der obersten Stufe war dann durch Marten im Kinderrennen zu verzeichnen, der vom Start weg die Führung nicht mehr abgab und den "Alten" zeigte wie es geht.

Fazit: Dank unserer Hoffmann`s ein erfolgreicher Renntag - allerdings mit fadem Beigeschmack!

Rietzer Einzelzeitfahren 2016

Das Rietzer Einzelzeitfahren - jedes Mal ein Highlight in unserem Rennkalender und für die Meisten die ersten Kilometer unter Rennbedingungen. Schon zum siebenten Mal waren RSC Farben auf dem 11,8 km langen Wendekurs vertreten. Die Veranstaltung gewann mit den Jahren immer mehr an Beliebtheit, was zum einen an dem offensichtlich perfekt eingespielten Org. Team, das sich immer wieder was Neues einfallen läßt, an der rundum Betreuung für die Zuschauer sowie an der einmaligen Stimmung am Streckenrand liegt. Dafür Hut ab !!

Auch in diesem Jahr richteten wir unser Fahrerlager am mittlerweile angestammten Platz ein. Mit 7 Fahrern gingen wir ins Rennen und Jeder hatte so seine eigenen Ziele bzw. Zeiten, welche er anstrebte. Persönliche Bestzeiten sollten bei sehr guten Wetterbedingungen doch möglich sein und blieben kein Wunschdenken. So konnten sich Reiner, Lars und Kay in Ihren Altersklassen auf das große Podium schieben. Thomas biss die Zähne zusammen und lieferte trotz Männerschnupfen ein passables Rennen ab. Steffen und Tom fuhren mit neuem Zeitfahrmaterial Bestzeiten und Marco nutzte die Strecke für erste Trainingskilometer auf seinem Boliden.

War es Früher die 17:00 min Marke, so gilt es aktuell unter 16:00 min zu bleiben um in der Gesamtwertung ganz vorne mitzufahren. Das schafften  4 Fahrer, wobei ein neuer Streckenrekord durch Sascha Dittfurth aufgestellt wurde, der sich noch gegen die nachrückende junge Garde wehren konnte.

Durch die zahlreich angereisten RSC Fans, die für zusätzliche Stimmung im Zielbereich sorgten, füllten sich beim Mannschaftsfoto dann doch die Reihen. Wie immer machten wir bei der anschließenden Nachbesprechung eine noch bessere Figur und die "Taktik" für das anstehende Mannschaftszeitfahren in Klettwitz wurde ausgetüftelt.

Ein gelungener Renntag und Einstieg in den Klostercup.

RSC Frühjahrsklassiker - Brocken Tour (15.04. - 17.04.2016)

Da das Jahr 2016 bei einigen RSC – Akteuren ganz im Zeichen des Brocken steht, fiel die Wahl der möglichen Streckenführungen des diesjährigen Frühjahrsklassikers wieder auf den Harz. Drei kilometerreiche Tage wurden durch das Planungskomitee ausgearbeitet, wobei der Samstag die Königsetappe im Verhältnis Kilometer und Höhenmeter bildete. Am Freitag den 15.04.2016 stand eine Gruppe von 16 hochmotivierten Radsportlern am Bahnhof Groß Kreutz um Richtung Quedlinburg, unserer Residenzstadt während der Tour, zu starten. Bis hier hatten Teile der TF - Fraktion schon eine Anreise von 40 km mit dem Rad in den Beinen.

Der Tag hielt sich an die Wettervorhersage und hielt alles bereit, was eine lange Rad - Etappe so ausmacht. Da aber Allen klar war, dass wir auf keinen Kindergeburtstag fahren, waren die anwesenden Rouleure vorbereitet und die übliche und sinnvolle Struktur wurde in der Gruppe eingenommen, um denjenigen mit etwas weniger Jahreskilometern ordentlich Windschatten zu geben.

So kam Fahrt auf und „Rüdiger = ruhig“ ließ sich nur ganz vereinzelt aus den Reihen vernehmen. Wie im letzten Jahr bildete auch diesmal die Fährüberfahrt über die Elbe eine Schlüsselstelle. Um den Fluss und die sehr schöne Fauna und Flora zu genießen, fuhren wir 10 km Flussabwärts erst mal zwei mal über die Elbe um dann zum richtigen Fährmann in Barby zu fahren.

Hier erwartete uns eine sehr leckere und reich bestückte Labestation, welche von Bine wie immer professionell betreut wurde. Danke dafür !! Manuela nutzte wie geplant die Mitfahrgelegenheit im Teamfahrzeug und drehte die Heizung erst mal voll auf ! Das Zähne klappern soll dann wohl auch irgendwann aufgehört haben.

Chapeau für diese Leistung – damit bist Du im Verein angekommen !

Ab Barby waren noch ein paar Wellen zu fahren, dem Wind musste die Stirn geboten werden und schon waren wir in unserer sehr schönen Bleibe in Quedlinburg direkt unterhalb der Burg – sehr gut geplant Vize !! Jeder konnte sich dann am Abend im Brauhaus schon mal überlegen, in welcher von beiden Gruppen er am nächsten Tag fahren möchte.

Am Samstag Früh ging es dann noch im großen Pulk Richtung Wernigerode. Kurz vor der Stadt die Trennung in zwei Gruppen, so dass ab hier der 24 km und 914 hm lange Anstieg für Jeden im eigenen Tempo gefahren werden konnte. Nachdem die Spitze das erste Mal auf dem Gipfel des Brockens stand, nutzen diese die restliche Zeit um nochmal von Schierke aus, bis zu 1 ½ mal die Brockenstraße hochzupedalieren. Als Alle oben versammelt waren, wurden die heroischen Bilder geschossen und ein Teil machte sich anschließend  auf den Weg zurück nach Quedlinburg. Reiner oder war es Ronny -) führte die Gruppe sicher und geschlossen in die Straßen unserer Residenzstadt.

Und diejenigen mit noch einem Gipfelwunsch, fuhren über Braunlage zum Wurmberg, dem zweithöchsten Berg des Harzes. Bei dieser Auffahrt kamen bei einigen Erinnerungen an das Kitzbüheler Horn auf. Zwar blieb es unter 20 %, aber die Streckenführung und die Steigung sorgten für ordentlich Laktat in den Beinen. Zum „Ausfahren“ wurde das schöne Tal entlang der Kalten Bode genutzt und in Quedlinburg die Kopfsteinpflasterauffahrten zur Burg genommen, um die 3000 hm voll zu machen. Anschließend genossen wir die leckerste Waffel der Welt, im mittelalterlichen Ambiente in den kleinen Gassen der Altstadt.

Bei der Rücktour am Sonntag in heimische Gefilde fuhren wir dieselbe Strecke wie am Freitag, diesmal über die richtige Fähre bei meist strahlender Sonne und Rückenwind. Der Vize fühlte sich im Peloton wie auf seiner Couch beim schauen von „Amstel Gold“, nur dass er nebenbei noch seine Beine ein wenig rotieren ließ. In einem urigen Biker Schuppen in Reuden gab es noch Käsekuchen und Kaffee und danach wurde locker bis zur jeweiligen Haustür ausgerollt.

Ein RSC – Frühjahrsklassiker der alles bot, von Kilometern, Höhenmetern, Gegenwind, Regen, strahlender Sonne, Pave’s und Kultur. Einige wurden vom Radsportvirus noch mehr infiziert und andere nutzten die Gelegenheit um das Jahreskilometerkonto aufzustocken bzw. um die gesteckten Ziele und Vorhaben möglich werden zu lassen.

1. Lehniner Hasenrasen - den Osterhasen gesehen

Den Osterhasen gejagd - Adrenalin -  Rennatmosphäre inhaliert - gut mitgerollt - Traumhaftes Wetter - einmal das Verfolgerfeld im "Pressebereich" angeführt - ein gelungener Renntag und Einstieg in die Saison!

Zum 1. Lehniner Hasenrasen hatten die Radkämpfer aus Brandenburg geladen. Da dies auch gleichzeitig der Startschuss für den MOL - Cup war, fand sich ein hochkarätiges und starkes Fahrerfeld auf dem Truppenübungsplatz in Lehnin ein. Tom und Kay gingen in Ihren Altersklassen mit realistischen Zielen auf den 6,5 km langen Rundkurs. Unterstützt wurden wir diesmal durch die Radsportfreunde Dan und Torsten vom RSV Eberswalde. Es hieß vom Start weg wachsam zu sein um nicht den Anschluss zu verlieren. Tom nutzte dann das S2 Rennen um schnelle Trainingskilometer zu machen und Kay und Dan fuhren ganz ordentlich mit im Verfolgerfeld des S 1 Rennens und setzten sich während der Rundenhatz ein neues Ziel ! Es hieß einmal für den Pressetross das Verfolgerfeld im Zielbereich anführen und beim Sprint eine einigermaßen gute Figur machen. Das klappte dann auch sehr gut. Ein schöner Renntag welcher vom Team Radkampf Brandenburg gewohnt gut organisiert wurde.

2015

Bergzeitfahren Kotzen 2015

Ein Zeitfahren im eigentlich flachen Havelland - denkste!! Mit dem Kotzener Berg wartete ein Teilstück auf die Starter, welches ordentlich Lactat in die Beine trieb. Um einen Vorteil als Bergziege zu haben, war der Berg aber auch wieder zu kurz. Es war also der richtige Punch, gepaart mit dem richtigen Gefühl für das Tempo, gefragt. Das hatten wohl einige RSC Starter an diesem schönen Herbsttag. Denn gleich 4 Fahrer konnten sich im ersten Drittel der Ergebnisliste platzieren. Bei Thomas und Jörg reichte es sogar für die Plätze 2 und 3 in der AK 2. Kay blieb der undankbare 4. Platz in der AK 1 und Lars ließ so manchen bekannten regionalen Athleten hinter sich. Tom merkte noch den Skate-Marathon vom Vortag in den Beinen und Reiner kam aus dem Staunen gar nicht raus, dass es solche Rampen im Brandenburger Land gibt.
Anschließend fand schon mal ein kleiner vorgezogener Saisonabschluss statt oder wir können es auch Einweihung der neuen Vereins Pavillons nennen. Alles in Allem eine super Veranstaltung des BSC Süd 05, die hoffentlich auch 2016 im Rennkalender steht.
 

Ötztaler Radmarathon 2015

Der Ötzi und Kay

Auf ein neues sagte ich mir im Februar und hatte tatsächlich Losglück und ergatterte einen Startplatz beim Ötzi, einer "kleinen" Radtour mit 238 km und 5500 hm. Also musste jeder Höhenmeter im Jahresverlauf mitgenommen werden, auch wenn es nur eine kleine Eisdielenrunde war, um mit einem guten Gefühl an den Start zu gehen. Dieser war nun am Sonntag, den 30.08.15 um 06:45 Uhr, in Sölden. Ich war so was von bereit!! Das Wetter stimmte diesmal und es sollte ein verdammt heißer Tag werden. 
Als erster Pass stand der Kühtai an. Nachdem auf den ersten 32 km hinunter nach Oetz die Beine gelockert wurden, kam es zu einem kleinen Stau auf den ersten 3 km des Kühtais. So konnte ich wenigstens nicht überpacen und nachdem sich die Reihen gelichtet hatten, konnte der eigene Rhythmus gefahren werden. Dabei immer im Hinterkopf: "Lass Dir Reserven - das ist erst der Anfang - suche dir am Berg nur kein Hinterrad - ist das jetzt zu langsam?" Oben am Kühtai dann Tour de France Feeling! Durch ein Spalier von Menschen, angetrieben von Hells Bells erreichte ich das erste Riesen Bufett. Da ich mir vorgenommen hatte die Standzeiten so gering wie möglich zu halten, blieb es bei einer Tasse Suppe und einem Stück Kuchen als zweites Frühstück. Noch schnell mit Gel und Bananen eingedeckt und ab gings in die schnelle Abfahrt. Mit High Speed, bis zu 96 km/h, konnte die Abfahrt genommen werden, da keine Kehren sondern nur langgezogene Kurven vorhanden waren. Im Tal hieß es nun so schnell wie möglich eine Gruppe finden, um durch Kematen über Innsbruck hinauf zum Brenner so viel Kraft wie möglich zu sparen. Nach kurzer intensiver Fahrt war diese auch schnell gefunden. Mit knapp 200 Leuten gings zügig durch die Ortschaften, wo Volksfeststimmung herrschte. Am Brenner dann ein ausgiebigeres Mahl, denn es wartete der Jaufenpass und kurz darauf das Finale am Timmelsjoch. Dadurch, dass meine Trikottaschen mit ordentlich Futter, Windjacke, Pumpe und zweitem Ersatzschlauch schon voll waren, wusste ich einfach nicht wohin mit den Knielingen. Also anlassen - so konnte wenigstens hier kein Sonnenbrand entstehen. Am Jaufenpass lief es dann sehr gut und die Zurückhaltung am Kühtai zahlte sich aus. Kleiner Zwischenstopp an der Labestation und den ersten Red Bull des Tages gezischt. Die technisch anspruchsvolle Abfahrt vom Jaufen brachte mal wieder ein bisschen Fahrtwind und "Abkühlung". Für diese sorgten dann aber die Zuschauer ab St. Leonhardt, welche mit Gartenschlauch bewaffnet kleine Duscheinheiten verteilten. Durch den genialen Service des Orga-Teams bekam man die einzelnen Zwischenzeiten von den Passüberfahrten per SMS mitgeteilt. Beim Blick darauf merkte ich Eingangs des Timmelsjochs, dass die 9 Stunden Grenze heute zu knacken war. Also nochmal mit Gel und Bananen nachgetankt und die 27 km des finalen Anstiegs in Angriff genommen. Die Beine liefen gut, zwar nicht mehr sehr gut, aber für ein einigermaßen gleichmäßiges Tempo reichte es. Die ersten Opfer der Strapazen "lungerten" auch schon am Straßenrand und so manch einer rollte mit schmerzverzerrtem Gesicht den Berg hinab. An der letzten Labestation dann eine Cola und hinein in den schönsten Abschnitt des Passes. Geniale Aussichten und Kehren in denen man nochmal durch einige Tifosi nach vorne getrieben wurde. Dann der letzte Tunnel und die Passhöhe kam in Sicht. Jetzt bloß keinen Fehler mehr in der Abfahrt und dann wird's was mit dem heimlich gesetzten Ziel. In Sölden waren dann die Straßen gesäumt von Zuschauern und ich fuhr voller Adrenalin und einem Hochgefühl durchs Ziel. Kurz danach stand fest - mit einer Fahrzeit von 8:58 h war der Ötzi bezwungen. Ein Tag an dem alles zusammen passte!

Stoneman Miriquidi Gold Tour 2015

Nachdem im Mai diesen Jahres bereits die Silber Tour des Stoneman Miriquidi durch Tom, Dan, Kay sowie Lars gefahren wurde, reifte danach schnell der Gedanke, sich auch den goldenen Stein aus dem Erzgebirge zu holen, um die Stoneman Trophäe aufzustocken. Gesagt getan. Am 15.08.2015 um 06:40 Uhr war es dann für die Drei erst genannten soweit. Dazu gesellte sich mit Tino noch ein reiner MTB Künstler, der sich sagte, bereitest Du dich mal schnell 3 Monate darauf vor, dann wirds schon reichen! Und es zeigte sich, es hat gereicht! ((at)Lars: deinen goldenen Stein holen wir auch noch! Es finden sich bestimmt Begleiter ;-)).
Start war für uns diesmal in Breitenbrunn (am Fuße des Rabenberg), hier konnten wir uns erst am Auersberg einrollen, um dann die 3 schweren Berge im tschechischen Lande mit dem "Scharfrichter" Klinovec gleich zum Anfang der Tour zu haben. Das passte bei übrigens optimalen Witterungsbedingungen an diesem Tage zeitlich sehr gut, die Höhenmeter wurden nur so eingesammelt und jede Abfahrt wurde ordentlich geballert, sodass auch mal ein Wegweisser übersehen wurde, was dazu führte, dass noch ein paar hm dazu kamen. Aber egal, wir waren uns einig, es hat sich immer gelohnt! Nachdem am Bärenstein, mit zeitlicher Verzögerung durch die äußerst schnelle und nette Bedienung, die Speicher wieder gefüllt wurden, ging es in den zweiten Tagesabschnitt. Bis hierher hatten wir mehr als die Hälfte der Strecke und Höhenmeter gefahren. Wie zu erwarten, wurde es aber nicht einfacher, denn mit dem Pöhlberg (übrigens eine wunderschöne Auffahrt) und dem Scheibenberg warteten steile (über 20 %) und technisch anspruchsvolle Auffahrten. Bei einigen begann jetzt hier die Leidenszeit und die sehr schöne Streckenführung durch das Erzgebirge wurde nur noch marginal wahrgenommen. 
Nach dem Scheibenberg, hier gab es nochmal einen Espresso und Kuchen - schließlich waren wir ja auch im Urlaub ;-)), kam eine Streckenpassage von 38 km und über 1000 hm. Tino fragte noch so: "Was kommt jetzt noch ?" Darauf Kay: "Es geht immer rauf und runter und wir sammeln dabei die hm nur so ein". Das sich aber mit steilen Wurzelpassagen und nicht enden wollenden Schotterwegen hinauf zum Rabenberg, dieser Streckenabschnitt hinzog wie ein Gummiband, hatte keiner mehr auf der Rechnung. Aber dadurch, dass der Zielort zum greifen nah war (zumindest auf Dan seinem Navi) und schon der Film vor dem inneren Auge ablief, wie der goldene Stein triumphierend in den Abendhimmel hochgerissen wird, wurden nochmal alle Kräfte (bei manch einem die allerletzten Kräfte) gesammelt und die letzte Kontrollstelle am Rabenberg erreicht. Danach donnerten wir voller Adrenalin hinunter Richtung Hotel in Breitenbrunn und erreichten um 20:00 Uhr unser Ziel nach 172 km, 4500 hm und einer Sattelzeit von 9:30 h - 10:50 h. Für alle ein tiefgreifendes Erlebnis!! Mit dem Gefühl, nun ein goldener Steinmann zu sein, wurde die Leistung im Brauhaus des Hotels gefeiert und dabei schon über den Stoneman Dolomiti und Stoneman Road philosophiert.

Radkampftage

Starke Leistungen bei den Radkampftagen 2015 in Lehnin. Hervorzuheben ist der erste Tag, mit den Wettbewerben im EZF und MZF. Beim EZF konnten sich alle 3 gestarteten RSC Rolleure in den Top 10 der AK 2 platzieren. Jörg verpasste das Podest nur knapp und fuhr auf den 4. Platz. Lars und Tom erreichten mit den Plätzen 8 und 10 mehr als achtbare Ergebnisse! Der Höhepunkt folgte beim MZF, wo mit einer bärenstarken Leistung Edelmetall (Platz 2) heraussprang.
 

Rund um den Alten Weber

Rundstreckenrennen und 2. Lauf des Klostercups

Am Samstag, den 13.06.2015, stand der zweite Lauf des Klostercups an. Ein Rundstreckenrennen bzw. ein Kriterium konnten bei " Rund um den Alten Weber" gefahren werden. Die 3 Starter des RSC entschieden sich dabei für die Rundenhatz ohne Zwischensprints. Für Lars und Tom war dies ein komplett neues Terrain und für Thomas "das Moped" eine willkommene Trainingseinheit, nachdem sein Rad mal wieder lange eingestaubt war. Allen dreien war klar, dass in dem Rennen keine Tiefschlafphase eingelegt werden darf und gleich ein hohes Tempo zu erwarten ist. So kam es dann auch und eine dreiköpfige Ausreißergruppe um den Favoriten Denny Schewe setzte sich schnell vom Feld ab. Tom schaute sich das Treiben zu lange vom Ende des Feldes an und verlor früh den Anschluss. Ein Drittel des Rennens hängte er sich dann aber an das Führungstrio und schmälerte so seinen Rückstand. Lars und Thomas hielten sich gut im Verfolgerfeld und der heutige Fotograph Kay machte sich schon kleine Hoffnungen ein Podestbild (AK- Wertung) mit RSC Beteiligung schießen zu können. Lars war wohl dann doch einige Male zu viel in der Führung und musste kurz vor dem Finale abreißen lassen. Thomas seine Beine liefen noch gut! Er ging aber wahrscheinlich 2 Runden vor Schluß schon mal den Schlusssprint des Verfolgerfeldes vor seinem geistigen Auge durch. Als er diese wieder öffnete war das Rennen vorbei ;-))) und es wurde Platz 4 in der AK für ihn. 
Insgesamt eine super organisierte Veranstaltung des BSC Süd 05, was der Wettergott auch belohnte und während des Rennens nur einen kurzen Schauer zuließ. Lobend ist hier nochmal die Einbindung der ganz kleinen und heranwachsenden Radsportler in die Rennveranstaltung zu erwähnen.
 

Lausitzmarathon 2015

EZF und MZF auf dem Dekra Testoval in Klettwitz

Jedes Jahr ein Erlebnis sind für die RSC'ler die Zeitfahrwettbewerbe im Rahmen des Lausitzmarathon auf der Strecke des DEKRA Testovals auf dem Lausitzring. Aufgrund der besonderen Streckenmerkmale lassen sich hier jedes Mal schnelle Zeiten und persönliche Bestzeiten erzielen. Auch wenn die Strecke vielleicht landschaftlich nicht besonders schön ist, so entfaltet die echte Rennatmosphäre mit den breiten und langen Geraden sowie den beiden Steilkurven ihren besonderen Reiz!
Auch dieses Jahr zog es so wieder fünf "heiße" RSC- Fahrer nach Klettwitz. Reiner, Kay, Lars - besser bekannt als die Hoffmanns - und Thomas das "Mopped" + meine Kleinigkeit waren bereit ihr Bestes zu geben. Große Erwartungen gab es wegen des schon fast üblichen Trainingsrückstandes und der Kniedefekte sowie sonstiger Ausreden nicht. Dies zumindest ließ jedoch die Laune steigen und der Spaß sollte im Vordergrund stehen. Nach einer frühen Anreise wurde das Lager inmitten einer pollenreichen Wiese, dafür aber unmittelbar in Höhe des Start/Zielbereiches, aufgeschlagen. Nach dem üblichen Anmeldeprozedere ging es direkt in die Vorbereitungen, da Lars und Reiner bereits sehr frühe Startzeiten hatten. Kay musste wegen seiner Kniebeschwerden leider auf das Einzelzeitfahren verzichten oder sich besser als Kapitän auf das Mannschaftszeitfahren konzentrieren, denn dies wollten wir am meisten "genießen"!

Das Wetter meinte es sehr gut mit uns. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen war der am Lausitzring übliche Wind kein echtes Hindernis. Die gute Stimmung und die reduzierten Erwartungen führten trotzdem zu sehr ordentlichen Resultaten. Reiner zeigte trotz Defektpechs kurz vor dem Start, dass er mit dem eilig zur Verfügung gestellten Zipp Hinterrad sehr gut zurecht kam und eine sehr gute Zeit fahren konnte. Dann kamen die drei ersten Überraschungen des Tages... Thomas als Schnellster unserer Mannschaft lag mit Lars und mir innerhalb von zehn Sekunden und wir konnten in der hart umkämpften AK sehr gute Plätze (9., 11. und 12.) erzielen. Diese sehr ausgeglichene gute Leistung und die Ambitionen unseres geschonten Kapitäns ließen die Erwartungen plötzlich doch steigen und wir freuten uns sehr auf das Mannschaftserlebnis.
Die Anstrengungen des Einzelwettbewerbs wurden durch ein umfassendes Warmrollen ausgefahren.
Hochmotiviert starteten wir das Mannschaftszeitfahren... und bereits nach einer halben Runde war erkennbar, dass der Rhythmus und das Tempo stimmten. Dies zeigten im Ergebnis auch die sehr gleichmäßigen Rundenzeiten. Nach Überfahren der Ziellinie freuten wir uns riesig über diese geschlossene Mannschaftsleistung und das tolle Ergebnis. Belohnt wurden wir mit einem sehr guten 6. Platz und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 45,55 km/h. Bei der sehr starken Konkurrenz war das mehr als wir erwartet hatten.
Mal sehen, ob dies zu einem größeren Trainingspensum führt und wir dieses Ergebnis nochmal bestätigen können. An dieser Stelle auch viele Grüße und Genesungswünsche an Nadine vom Radkampfteam, die leider beim Paarzeitfahren gestürzt war.
Bei uns geht's wohl beim Rennen Rund um den Weber weiter und danach fahren wieder ein paar Bergverrückte in die Alpen.
 

Stoneman Miriquidi Silber

"Der Stoneman ist ein Bike Erlebnis, das mit einem Traum beginnt und in einer tiefgreifenden Erfahrung endet." (Roland Stauder) Um dieses Erlebnis in den eigenen Knochen zu spühren, machten sich Lars, Tom, Kay und 2 Radsportfreunde aus Bad Freienwalde (Dan und Kay) auf den Weg ins Erzgebirge um die Silber Tour in Angriff zu nehmen. Das bedeutet, zwei Länder, 9 Gipfel, 162 km und 4400 hm auf 2 Tage verteilt. Bei uns kamen am Ende durch kleinere zusätzliche Abzweigungen (manchmal unfreiwillig) sowie durch die obligatorische Auffahrt zum "Berggasthof", 176 km und 4750 hm zusammen. Die Strecke bot alles was das Bikerherz begehrt - von langen steilen Rampen mit 24% (Dan's Garmin zeigte hier zwischenzeitlich fast 30 %), über lange Abfahrten, Schotterpisten, Wurzel- und Steinpassagen bergauf sowie bergab, phantastischen Ausblicken und einem einzigartigen Naturerlebnis mit dem Mountainbike. Im Bike-/Trailpark Rabenberg ging bei den dort angelegten Singletrails der Adrenalinspiegel nochmals höher und wir konnten uns am Ende des ersten Tages hier zusätzlich vergnügen. Ein weiteres Highlight war am darauf folgenden Tag die Abfahrt vom Plesivec. Hier ging es eine Schotterpiste, welche im Winter eine Skipiste ist, mit 37 % Gefälle hinunter. Das war ein Gaudi!!-)
Die am Ende dieser Passage stehenden Biker sahen uns an und dachten wahrscheinlich, warum fahren diese Deppen nicht einfach die Orginalstrecke, welche um dieses Teilstück herumführte. Und wir dachten, warum einfach wenn's auch schwer geht!
Der Scharfrichter dieser Tour war dann der Klinovec - unser vorletzter Gipfel. Hier ging es 600 hm über teilweise anspruchsvolle Passagen und Trails bergauf. Nachdem dieser gemeistert war, blieb nur noch der "Zielsprint" hinüber zum Fichtelberg! Insgesamt eine Hammer Tour mit vielen Highlights und ordentlich Beschäftigung für die Oberschenkel. Die Silber Tour des Stoneman Miriquidi war ein super Einstieg in die Stoneman Welt und es war auf der Rückfahrt schon das Wort Gold zu vernehmen. ;-) An dieser Stelle ein riesen Dankeschön an unseren Altmeister Reiner, der uns logistisch unterstützte und nebenbei gleich noch die Zeit zum Training mit dem Rennrad im Erzgebirge nutzte.
Also das Projekt Gold Tour ist in Planung!
 

Rietzer Einzelzeitfahren 2015

Heute stand also der Beginn der Wettkampfsaison für die RSC'ler auf dem Programm. Für die erste positive Überraschung sorgte unser Trikotausstatter der gerade noch rechtzeitig die neue Vereinskleidung verschickt hatte. Zumindest optisch waren wir damit schon mal ganz vorn und konnten gleich unsere neuen Sponsoren ansprechend präsentieren! Gleich mal ein tolles Dankeschön an Printexpress Potsdam, H. Gust Heizungstechnik Großbeeren und CITEC! Pünktlich um 9:00 Uhr trafen sich die Mitstreiter des heutigen Tages und einige mitgereiste Fans auf dem schon seit Jahren für uns vorgesehenen Platz. Immerhin 10 Starter konnten wir aufbieten! Angesichts des sonnigen Wetters und des anstehenden Wettkampfbeginns war die Stimmung wie immer ausgelassen. Technisch wurde über den Winter ordentlich aufgerüstet, also stand erstmal der Techniktalk im Vordergrund. Materialtechnisch ist Rietz ja bereits als Schauplatz der aktuellen Entwicklungen bekannt. Auch dieses Jahr waren einige Rennmaschinen mit Profiniveau zu sehen. Auch leistungsmäßig waren größere Sprünge vorausgesagt worden. Das sollte auch tatsächlich eintreten.
Trotz bei jedem Einzelnen erkennbarem Ehrgeiz, stand das Rennen bei uns unter dem Motto Sightseeingtour durch Rietz und genießen der wie immer tollen Stimmung! Es ist jedes mal ein Highlight durch Rietz zu donnern und von den Einwohnern sogar mit Vornamen angefeuert zu werden (das Verteilen der Startlisten ist eine einfache aber wirkungsvolle Idee!)
Im Gegensatz zum letzten Jahr waren es frühlingshafte Temperaturen, die uns fröhlich und gut gelaunt in die jeweils individuelle Vorbereitung begleiteten. Eine erste Zwischenzeit vom sehr früh gestarteten Mitfavoriten Denny Schewe ließ erwarten, dass es heute ein Tag der persönlichen Bestzeiten werden sollte. Allerdings wurde der Wind auch merklich stärker und die Vorfreude stieg!
Alle Starter aus Großbeeren kamen ohne Stürze und Verletzungen, aber nicht ganz ohne technische Defekte ins Ziel. Nach dieser ersten Standortbestimmung können wir sehr zufrieden sein. Erwartungsgemäß waren die Favoriten zwar deutlich schneller als wir, aber Kay und Lars zeigten jeweils mit persönlichen Bestzeiten und den Plätzen 8 und 16, dass wir auf dem richtigen Weg sind und noch Potenzial nach oben besitzen.
Auf dem Warmfahrplatz noch zumindest mit den Worten ganz vorn - also wie immer - konnte ich mit Platz 20 und einer zwar respektablen Zeit zumindest in Bezug auf die eigenen Erwartungen nicht so überzeugen. Ich spare mir an dieser Stelle eine extensive Betrachtung der zurechtgelegten Ausredenargumente, es waren einfach keine guten Beine.
Fast gleich auf zeigten auch Thomas und Ronny, dass wir ingesamt eine starke Mannschaft sind und stetig Verbesserungen auch ohne große Trainingsumfänge möglich sind. Der nach längerer bzw. langjähriger Pause wieder in den Rennbetrieb eingestiegene Präsi zeigte eine sehr ordentliche Leistung und deutliche Fortschritte. Wir wissen, dass bei etwas mehr Training mit ihm zu rechnen sein wird. Tom zeigte seinen Vereinskollegen, dass Tempo 180 auch auf dem heute endlich geputzten Serienrad möglich ist. Allerdings beim Durchschnittspuls und dies auch noch fast konstant. Jetzt wird der Feinschliff auf diesem hohen Niveau ganz sicher was bringen. Reiner zeigte uns wieder, dass er in seiner Altersklasse vorn mitmischen kann und dies trotz heftiger Erkältung!
Sieger des Tages war auf jeden Fall Maik, der allein mit seinem neuen Helm und dem Zeitfahranzug einen Kasten Bier gewann und dann mit der Präzision einer Schweizer Uhr die vorhergesagte 20:00 Minutenmarke um eine Sekunde unterbot! Neuer Spitzname damit Monsieurs Chrono! Chapeau!
Pechvogel des Tages war Steffen, dem direkt nach dem Start die Kette absprang. Trotz dieser Panne und der üblichen relaxierten Oberlenkerhaltung erreichte er noch eine sehr ordentliche Zeit!
Insgesamt war es wieder eine hervorragend organisierte Veranstaltung und die Mannschaftsleistung lässt für die nächsten Wettbewerbe hoffen! Die Stimmung war jedenfalls im Team rekordverdächtig und wird sicher so bleiben. Demnächst auf dem Lausitzring....
 

Brockentour 2015

Statt dem jährlichen Trainingslager in Bautzen mit vielen Höhenmetern zu Jahresbeginn, veranstaltete der RSC diesmal eine 2 tägige Tour in den Harz mit dem Gipfelsturm des Brocken. Erst sollten Kilometer im flachen Terrain gesammelt werden und dann doch die geliebten Höhenmeter genossen werden.
13 Rolleure fanden sich zum Start in Groß Kreutz ein. Ziel der ersten Etappe war Quedlinburg, wobei es dabei hieß, die unterschiedlichen Trainings - und Fitnesszustände zu einem Tempo zu harmonisieren, was ein gemeinsames rollen und ankommen gewährleistet. Das gelang sehr gut und es wurden nur einige Fahrer in den Wind gestellt, welche dafür sorgten, dass im kleinen Feld eine rege Konversation stattfand. Nach 110 km und einer epischen Brückenüberfahrt in Barby, wartete die von Bine sehr gut ausgestattete und betreute Labestation auf uns. Gestärkt konnten dann die restlichen 70 km gut abgespult werden und wir erreichten den Marktplatz von Quedlinburg nach ca. 180 km und 850 hm, wo einige mitgereiste Frauen schon warteten.
Bis dahin hatte Hotti übrigens satte 3 Schluck aus seinen voll gefüllten Trinkflaschen genommen!
Um für eine "optimale" Regeneration zu sorgen, durfte am Abend die obligatorische Pilssuppe bzw. das Testen der örtlichen Cocktailbar/ Pub nicht fehlen.
Der nächste Tag stand dann voll im Zeichen des Brocken. Bei herrlichstem Sonnenschein nahmen wir Kurs Richtung höchster Erhebung Norddeutschlands. Wer jedoch die Routenplanungen von Kay kennt, weiß das nie der direkte Weg, sondern der Schönste mit einigen Erhebungen mehr gefahren wird. So kamen dann bis Schierke schon ein paar Höhenmeter zusammen. Die Auffahrt zum Gipfel erfolgte ab Schierke dann auch sehr flott und jeder fand irgendwann sein Tempo, um sich bei der Auffahrt zu vergnügen, sodass der "Brockenkönig" auch schon relativ schnell feststand :-). Oben ein phantastischer Blick, das obligatorische Teamfoto und dann in die lange Abfahrt nach Wernigerode. Hier noch eine Stärkung am Marktplatz und die offizielle Beendigung dieser schönen Tour. Diejenigen die keine Mitfahrgelegenheit hatten rollten noch bis Halberstadt und traten von hier die Rückreise mit der Bahn an.
Kleines Resümee: Einigen Unkenrufen zum Trotz schafften wir es auf der ersten Etappe geschlossen loszurollen und auch so anzukommen!! Chapeau!
Diejenigen die am ersten Tag noch komplett in der Fettverbrennung fuhren, hatten dann am zweiten Tag die Chance, Gas zu geben. Sehr gute Teambetreuung - Danke Bine!
Also ein RSC - Event das nach Wiederholung ruft. Mal sehen welche Routen vorgeschlagen werden.
 
Sponsoren
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